Gigantische Dinoshow

Berlin Ein großartiges Comeback nach über 65 Millionen Jahren feiern derzeit die Dinosaurier in Berlin. Unter dem Titel „Dinosaurier – Im Reich der Giganten“ ist derzeit das Team der BBC auf dem Kontinent unterwegs. In großen Arenen wird das 11 Millionen Euro teure Projekt dem interessierten Publikum gezeigt.

In dieser Show kann man das Leben der Dinosaurier nachvollziehen.

Die Show ist derzeit in der o2 World am Berliner Ostbahnhof zu sehen. In der nächsten Woche kann man die Dinos in Mannheim erleben. In Wien werden die Urviehcher Ende März zu bewundern sein.

Das Fest der Heiligen Lucia am 13. Dezember
Das Fest der Heiligen Lucia wird am 13. Dezember gefeiert. Es ist eigentlich ein Lichterfest. Früher feierte man dieses Fest am Tag der Wintersonnenwende. Deshalb haben viele Lucia-Bräuche mit Licht zu tun. In Nordeuropa ist der Luciatag ein wichtiger vorweihnachtlicher Feiertag. In Deutschland dagegen wird dieses Fest nur an einigen wenigen Orten gefeiert.
In einem Dorf bei München basteln die Kinder Lucienhäuschen und bringen sie mit in den Gottesdienst, der am Lucia-Abend dort gefeiert wird. Lucienhäuschen sind kleine Häuser aus leichtem Karton, die auf ein Holzbrett geklebt sind und im Inneren eine Kerze haben. Nach dem Gottesdienst ziehen alle zum Fluss hinunter. Dort setzen die Kinder die Häuschen mit den brennenden Kerzen auf das Wasser. Langsam treiben die Häuschen flussabwärts. Der Brauch diente ursprünglich der Abwehr von Hochwassern und ist auch in anderen süddeutschen Orten bekannt.

In der Schweiz und in Österreich hat die Lucia sogar eine böse Schwester, die Luzelfrau, die mit ihr herum zieht. Für sie räumt man alles gut auf, es wird gefegt und geputzt, denn die Luzelfrau wird sauer mit den Kindern und Mägden sehr böse sein, wenn sie noch irgendwo Schmutz findet.

Deutscher Hersteller verschenkt Kühlschränke

Rio de Janeiro Auf Initiative eines deutschen Kühlschrankherstellers sollen in den nächsten Jahren eine Million Kühlschränke in den brasilianischen Armenvierteln verschenkt werden. Das berichtet das Auslandsjournal des ZDF.

Die Aktion soll natürlich den Handel mit Kühlschränken ankurbeln. Aber das Wichtigste an dieser Aktion ist natürlich der Klimaschutz. Durch bessere Kühlschränke sinkt der Energieverbrauch. Gleichzeitig enthalten alte Kühlschränke den Klimakiller FCKW. Wenn man die Kühlschränke austauscht, sind auch die Klimakiller weg.

Nebenbei hat die Aktion natürlich auch den Effekt, dass die armen Einwohner der Favelas eine bessere Lebensqualität erreichen. Und auch die Energiefirma hat etwas davon: Favelabewohner, die einen neuen Kühlschrank bekommen, müssen sich vorher an das Energienetz anschließen. Denn viele Bewohner dort klauen derzeit den Strom aus den Leitungen.

Verkehrsunfall auf der Autobahn in Nordrhein-Westfalen

Dortmund Auf der Autobahn A2, die vom Ruhrgebiet quer durch Deutschland nach Berlin führt, eregnete sich am Mittwoch ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pickup kam auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Dabei fiel ein Minibagger vom Anhänger des Autos herunter und blockierte die Straße. Mehrere Fahrzeuge rasten in das Hindernis.

Insgesamt waren dreizehn Autos in den Unfall verwickelt. Mehrere Insassen der Wagen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Unfälle dieser Art sind nicht ungewöhnlich auf dieser dichtbefahrenen Autobahn. Sie ist fast 500 Kilometer lang und wurde in den dreißiger Jahren gebaut. Die Straße verbindet das Ruhrgebiet mit seinen etwa 10 Millionen Einwohnern mit der Hauptstadt Berlin, in der rund drei Millionen Menschen wohnen. Dabei passiert die Straße die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Auch die Hauptstädte dieser drei Bundesländer, Hannover, Magdeburg und Potsdam, liegen an der A2. Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands.

Dompteur im Tierpark angegriffen

Hamburg Im berühmten Hagenbeckschen Tierpark in Hamburg ereignete sich am Mittwoch ein folgenschwerer Unfall. Ein 28-jähriger Dompteur ging rückwärts durch den Tigerkäfig, stolperte und fiel hin. Ein Tiger griff ihn sofort an und biss ihn mehrfach. Zwei weitere Tiger folgten ihm und griffen den Dompteur ebenfalls an.

Zwei weitere Dompteure, die in der Nähe waren, konnten die Tiger beruhigen und von dem verletzten Dompteur wegführen.

Der 28-Jährige wurde mit schweren, lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Tierparkbesucher, die die Szene beobachteten, erlitten Schocks und mussten ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Unglück ereignete sich unmittelbar vor der Abendvorstellung der Tigershow des Tierparkes, die für diesen Abend natürlich abgesagt wurde.

Alte Weihnachtstradition

Freiburg Der Weihnachtsbaum ist eine der ältesten Traditionen zur Weihnacht in Deutschland. Alljährlich werden allein in Deutschland rund 28 Millionen Bäume in den Wohnungen und KIrchen sowie auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Dafür geben die Deutschen ungefähr 600 Millionen Euro aus. Auch in Österreich und der Schweiz stellt man Weihnachtsbäume auf.

Der erste Weihnachtsbaum hat wohl bereits 1419 in Freiburg gestanden. Die Bäcker der Stadt haben einen solchen Baum zur Weihnachtszeit aufgestellt und mit Süßigkeiten und Schokolade behängt. Am Neujahrstag durften die Kinder diesen Baum dann plündern.

Bis heute werden die Bäume geschmückt. Dazu nimmt man Glaskugeln und anderen Schmuck aus Holz sowie dünne silberne und goldene Metallfäden, das Lametta. Und nach wie vor behängt man den Weihnachtsbaum auch mit Schokoladenringen und anderen Leckereien.

Grünes Licht für neues Gesetz in der Schweiz

Bern Der Bundesrat der Schweiz hat letzte Woche ein neues Sprachengesetz beschlossen. In diesem Gesetz ist festgelegt, wie die Schweiz in Zukunft mit den vier Sprachen umgehen soll, die in der Schweiz gesprochen werden. Das Gesetz regelt also, wie die vier Amtssprachen verwendet werden sollen und wie der Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften stattfinden soll. In dem Gesetz hat man auch festgelegt, dass mehrsprachige Kantone mehr Geld für ihre speziellen Aufgaben bekommen sollen. Durch das Gesetz sollen insbesondere die kleinen Sprachen besser gefördert werden.

Hintergrund des Gesetzes ist der Umstand, dass in der Schweiz neben Deutsch, der größten Sprache der Schweiz auch Französisch, Italienisch und Rätoromanisch Amtssprachen sind. Deutsch wird vor allem in der Nord- und Ostschweiz gesprochen. In der Westschweiz sprechen die Menschen Französisch. Italienisch und Rätoromanisch wird vor allem in den Kantonen Graubünden und Tessin im Süden des Landes gesprochen.

Christoph von Graffenrieth wanderte nach Amerika aus

Bern Um 1700 herum gab es viele Schweizer, dsie nach Amerika auswanderten. Gründe dafür lagen vor allem in den schlechten Lebensbedingunhgen in der damaligen Schweiz. Insbesondere aus dem berner Oberlansd und anderen Teilen des Kantons Bern zogen viele Menschen nach Amerika. Einer von ihnen war Christoph von Graffenrieth.

Doch während die meisten Auswanderer bitterarme Leute waren, reiste von Graffenrieth im Auftrag des Staates Bern. Der hatte damals Pläne, in Amerika im Schutze Englands eine eigene Kolonie zu gründen. Um die Bildung einer solchen Kolonie vorzubereiten, reiste er nach Amerika.

Die Geschichte der Schweizer Auswanderung wird derzeit in einer Ausstellung der Universität Illinois am Historischen Museum in Bern.

Mann und Frau haben unterschiedliche Rollen

Das stellte eine soziologische Untersuchung fest. Demnach sind Männer im Zusammenhang mit Weihnachten diejenigen, die die Weihnachtsbäume kaufen und aufbauen. Frauen dagegen kaufen immer noch das Essen und kochen für die Weihnachten. Nach wie vor ist es so, dass Frauen im Durchschnitt vier Stunden in der Küche stehen, um zum Beispiel das traditionelle Weihnachtsmenü auf den Tisch zu bringen.

Auch bei den Gewohnheiten, was man zu Weihnachten isst, gibt es kaum Unterschiede zu früheren Untersuchungen. In 30 Prozent der deutschen Haushalte wird Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen serviert. Dazu trinkt man reichlich Bier.

Das traditionelle Essen am 1. Weihnachtstag ist immernoch Gänsebraten mit Kartoffeln und Rotkohl, ein opulentes Mahl, das viel Vorbereitung benötigt. Auch deswegen bringt die Frau des Hauses sehr viel Zeit in der Küche.

Aufruf zum Klimaschutz am Arbeitsplatz

Luxemburg Unter dem Titel „Energy [light]“ fand Anfang November eine Aktion in Luxemburg statt. Während einer Woche wurden in den Gemeinden des Großherzogtums Schulungen durchgeführt, die die Mitarbeiter von Verwaltungen darauf aufmerksam machen sollten, wie man am Arbeitsplatz Energie sparen kann. Einige Mitarbeiter wurden zu Energieberatern ausgebildet.

Das Projekt hatte ein sehr gutes Ergebnis, wie das Tageblatt jetzt berichtet. In dieser Woche wurde etwa 12 Prozent Strom weniger Strom verbraucht. Und das in erster Linie durch das An- und Ausschalten der Geräte, denn Geräte, die ständig im Standby-Modus fahren schlucken auch viel Energie. Auch die Benutzung von Fahrstühlen verbraucht Energie. Im ganzen Land gibt es um die 8000 Fahrstühle, die genauso viel Energie verbrauchen wie 7000 Haushalte – wenn sie benutzt werden. Unnötige Benutzung spart also Energie und ist nebenbei auch noch gesund.

Nächste Seite »