Das Goethe-Institut hatte eine Idee
Berlin Das weltweite Institut für deutsche Sprache und Kultur wollte den 20. Jahrestag des Mauerfalls auf eine ganz beondere Weise feiern. Dazu schuf das Goethe-Insititut über 1000 Dominosteine.
Diese Dominosteine schickte das Goethe-Institut überall dahin, wo Grenzmauern und -zäune Menschen voneinander trennen. So kamen solche Steine nach Zypern und Korea, Staaten, die geteilt sind. Vier Steine kamen in den Jemen, der geteilt war. Steine gingen nach Israel und Palästina und nach Nordmexiko an die Grenze zu den USA, wo Menschen durch Grenzzäune- und mauern getrennt sind.
Dort wurden sie von Künstlern, jungen Leuten und Deutschstudenten gestaltet und wieder nach Berlin zurück gebracht. In Berlin stehen sie nun entlang der ehemaligen Berliner Mauer im Zentrum der Stadt.
Beim Fest der Freiheit am Montag sollen diese Dominosteine symbolisch für alle Mauern auf der Welt fallen. Besondere Gäste dabei werden die ehemaligen Präsidenten der USA und der Sowjetunion, George W. Bush Sr. und Michail Gorbatschow, sein.
