Die Teilnehmer des Grand Prix d’Eurovision 2009, der am 16. Mai in Moskau stattfindet, stehen fest. Nur zwei der deutschsprachigen Länder Europas sind in diesem Jahr beim Grand Prix dabei.

Für die Schweiz tritt bereits am 12. Mai im ersten Semifinale die Band Lovebugs auf die Showbühne der Olympijskij Arena. Die Band besteht seit 15 Jahren und tritt in Moskau mit dem englischsprachigen Titel The Highest Heights auf.

Beim ersten und zweiten Semifinale wird eine Vorentscheidung getroffen werden, wer beim Finale am 16. Mai dabei sein kann.

Erst dort treten dann die Vertreter der vier grössten Länder der Eurovision, Frankreichs, Spaniens, Grossbritannien und Deutschlands, sowie des Gastgebers Russlands an.

Für Deutschland wird Miss Kiss Kiss Bang antreten, bestehend aus dem Deutschen Alex Christensen und dem Amerikaner Oscar Loya. Der Titel des Beitrages heisst Alex Swings Oscar Sings! Auch dieser Titel wird auf Englisch gesungen werden.

Aber die Konkurrenz ist gross: Für Frankreich tritt zum Beispiel die grosse Patricia Kaas an, die natürlich auf Französisch singen wird. Ein anderer grosser Favorit ist Israel. Das Land wird durch Noa & Mira Awad, ein jüdisch-arabisches Frauenduett, vertreten. Das Besondere an dem israelischen Beitrag ist, dass er dreisprachig sein wird: auf Englisch, Arabisch und Hebräisch.

Zur Zeit zeigt das Zweite Deutsche Fernsehen ZDF einen dreiteiligen Fernsehfilm über die Geschichte der Industriellenfamilie Krupp, die auch ein Spiegel der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist

Die Geschichte der Familie Krupp wird derzeit in einer Fernsehtrilogie gezeigt. Herausragende Darsteller spielen die Vertreter der Familie. In der Rolle der letzten Patriarchin der Familie, Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, ist Iris Berben zu sehen. Ihren Sohn Alfried spielt Benjamin Sadler, während der jüngere Bruder Harald durch Barnaby Metschurat dargestellt wird.

In einer interessanten Rahmenhandlung, in der Bertha Krupp in ihren letzten Lebenstagen im Jahre 1957 über ihr Leben und die Geschichte der Familie Krupp sowie des weltbekannten Unternehmens Krupp nachdenkt, wird die Geschichte der Familie und des Unternehmens auf sehr anschauliche Weise gezeichnet. Durch den Blick in die Familiengeschichte erhält man auch einen Einblick in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts insgesamt.

Gezeigt wird der Dreiteiler dieser Tage im ZDF.  In der Mediathek des Senders, die auf dessen Homepage zu finden ist, kann man die Filme noch bis zum 29. März 2009 in voller Länge anschauen.

Kronprinzessin Viktoria von Schweden wird heiraten

Genau auf den Tag genau 34 Jahre nach der Eheschliessung des schwedischen Königs Carls XVI. Gustaf und seiner deutsch-brasilianischen Ehefrau Silvia Sommerlath soll am 19. Juni des nächsten Jahres wieder eine königliche Hochzeit in Stockholm stattfinden. Kronprinzessin Viktoria und Daniel Westling werden heiraten. Nach mehrjähriger Probezeit haben der König und die Regierung nun dieser Ehe zugestimmt.

Die königliche Familie Bernadotte hat ja ihre Wurzeln in Frankreich. Die Ehefrauen der bisherigen Könige stammten ausnahmslos nicht aus Schweden, sondern aus Deutschland, Grossbritannien oder anderen Ländern. Mit Daniel Westling wird erstmals ein Schwede Ehegatte der Kronprinzessin. Die ist übrigens auch die erste Kronprinzessin in der Geschichte Schwedens und damit auch die erste Thronfolgerin. Erst einige Jahre nach Viktorias Geburt gab es in Schweden eine Grundgesetzänderung, die auch die weibliche Thronfolge zuliess.

Diese königliche Hochzeit, deren Feierlichkeiten sich über drei Tage hinweg erstrecken werden, ist also auf vielerlei Weise ein Novum.


Bekanntmachung der Eheschliessung durch die Königsfamilie Ende Februar

Heute und morgen abend feiern die Juden in der ganzen Welt Purim, so auch in Malmö. Ein lautes, ein schrilles Kostümfest. Der jüdische Fasching? Wie auch immer: Heute und morgen findet deswegen jedenfalls keine Deutschstunde statt.

Das Purimfest geht zurück auf die Geschichte der Königin Esther zurück, die im alten Persien vor nunmehr Tausenden von Jahren die Juden vor der Vernichtung durch Haman, den durchtriebenen Ratgeber des Königs Ahashverosh, rettete. In Erinnerung an die Ereignisse in der persischen Stadt Shushan feiert man heute überall in der Welt ein ausgelassenes Fest, eine Maskerade, bei der so gut wie alles erlaubt ist. Mehr über Purim erfährt man hier bei Mischpokes.

Ähnlichkeiten mit dem Fasching, dem Karneval in Deutschland, sind vermutlich nicht zufällig, heissen doch die heutigen deutschsprachigen Juden in Israel genau so, wie die Narren am Rhein: Jecken sind die Kölner Narren und Jeckes die deutschsprachigen Juden in Israel.

In den späten neunziger Jahren war Christian Wunderlich ein viel beachtetes junges Talent. Jetzt ist er in der Fernsehserie Nesthocker erneut zu sehen.

Am Ende der neunziger Jahre war Christian Wunderlich der Lieblings-Teenager der Nation. Der Schauspieler und Sänger, der inzwischen auch schon dreissig Jahe alt ist, spielte damals in verschiedenen Fernsehserien. Von 1995 bis 1999 stellte er in Verbotene Liebe einen Jugendlichen in der Pubertät dar. In Nesthocker – Famile zu verschenken spielte er dann einen Jungen, der gerade erwachsen geworden ist.

Er verkörperte in seinen Rollen das Lebensgefühl der jungen Männer. Neben seiner Schauspielerkarriere war er auch ein erfolgreicher Popsänger und sorgte für volle Arenen. Insbesondere die jungen Mädchen umschwärmen ihn bis heute.

Mit den Jahren wurde es ruhiger um Christian Wunderlich, der nur noch selten als Schauspieler arbeitete. Auch seine Sängerkarriere scheint beendet zu sein. Zeitungen spekulieren darüber, was Christian Wunderlich heute macht.
Doch seit einigen Wochen ist er nun wieder im Fernsehen zu sehen, in der Fernsehserie Nesthocker von 1999, die derzeit im ZDF wieder ausgestrahlt wird, immer sonntags, wenn nicht gerade Wintersport gezeigt wird.

Zwei Jungstars des deutschen Fernsehens: Felicitas Woll und Christian Wunderlich in “Nesthocker – Familie zu verschenken” (1999-2001)


Christian Wunderlich in der Serie “Schmetterlinge im Bauch” (2006/2007)

Am heutigen Rosenmontag finden in verschiedenen Städten Westdeutschlands wieder die traditionellen Rosenmontagsumzüge statt

Der Rosenmontag ist der Höhepunkt der Fünften Jahreszeit. So nennt man den deutschen Karneval, den Fasching, der am 11.11. beginnt und mit den Umzügen am Rosenmontag seinen Höhepunkt erreicht. Seinen Abschluss findet der Fasching mit dem Aschermittwoch in zwei Tagen.

Am Rosenmontag ziehen Tausende Menschen in grossen Umzügen durch die Karnevalshochburgen an Rhein und Main. Bei den Umzügen werden politische und andere Ereignisse karikiert dargestellt. Und Zehntausende Besucher schauen sich diese Umzüge an. Auch in diesem Jahr müssen die Teilnehmer dieser Rosenmontagsumzüge wieder der Kälte trotzen, die mit Temperaturen von knapp über Null Grad das Land fest im Griff hat.

Doch weder Kälte noch Regen oder Schnee können die Umzüge stoppen. Auch eine Krise wie in diesem Jahr bringt die Leute nicht aus der Ruhe. Ganz im Gegenteil: Je grösser die Krise desto besser die Stimmung, weil es mehr Gründe gibt, sich über Dinge lustig zu machen.

Rosenmontag 2008 in Mainz

Der Opernball in Wien ist der Höhepunkt des Faschings in Österreich

Der diesjährige – oder der heurige, wie man in Wien sagt -  Opernball findet traditionsgemäss an Weiberfastnacht statt. Das ist der letzte Donnerstag der Faschingszeit, die am Mittwoch darauf, dem Aschermittwoch, endet. An diesem Tag ist es Brauch, dass die Frauen den Männern die Krawatten abschneiden. Nicht allerdings beim Wiener Opernball!

Der Wiener Opernball ist nicht nur der Höhepunkt des Faschings in Österreich, sondern des ganzen Jahres. Er ist der Treffpunkt der Vertreter von Wirtschaft, Kultur und Politik. Herren haben die Auflage beim Opernball im Frack zu erscheinen, während die Damen durchaus durch ausgefallene Kleider und Roben aus dem Rahmen fallen dürfen.

Eröffnet wird der Opernball traditionell durch das Jungdamen- und Jungeherrenkommitee. Das sind Hunderte junger Leute aus Österreich und anderen Teilen der Welt, die den Tanz im Openhaus eröffnen. Debütant, so heissen die Mitglieder dieses Kommitees, kann jeder werden, der zwischen 18 und 25 Jahren alt ist und den Linkswalzer tanzen kann. Allerdings kostet der Spass alles in allem um die 1000 Euro.

Der Wiener Opernball 2008 – Teil 1 – MyVideo
Der Wiener Opernball – Teil 2 – MyVideo
Der Wiener Opernball – Teil 3 – MyVideo

Lukas Podolski kehrte zum 1. FC Köln zurück

Der Fussballer Lukas Podolski ist zu seinem ehemaligen Klub, dem 1. FC Köln, zurückgekehrt. Prinz Poldi, wie er in Köln genannt wird, war zwischenzeitlich beim FC Bayern München unter Vertrag. Seine Entscheidung wurde wohl auch durch die grosse Sympathie beeinflusst, die ihm die Kölner entgegen brachten. Seit Monaten hatten die alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihren Poldi wieder an den Rhein zu holen. Vereine wurden gegründet, die dieses Ziel unterstützten, und in Fernsehsendungen brachten die Kölner Fussballfans ihren Sympathie für Poldi zum Ausdruck. Nun hat Prinz Poldi angekündigt, mit Beginn der neuen Saison von München wieder nach Köln zu wechseln.

1985 wurde er im polnischen Gliwice geboren. Sein Vater war Deutscher, seine Mutter Polin. Bereits 1987 zog die Familie von der Weichsel an den Rhein, wo er 1991 begann Fussball zu spielen. Mit 18 Jahren spielte er sein erstes Spiel als Profi. 2006 ging er von Köln nach München und wird nun wieder zurück kehren.

Christa Moog ist eine Autorin mit einem ungewönlichen Lebensweg

In diesen Tagen wird sie 57 Jahre alt. Christa Moog wurde am 30. Januar 1952 in Schmalkalden in Thüringen geboren. Nach einer Lehre als Kellnerin nahm sie an der Universität Halle ein Lehrerstudium auf und wurde Lehrerin für Deutsch und Sport. Sie arbeitete dann einige Jahre als Lehrerin, musste aber bald diese Arbeit aufgeben und andere Jobs machen.

1984 verliess sie die DDR und zog nach Westberlin um. In den folgenden Jahren unternahm sie viele Reisen, unter anderem war sie auf den Spuren ihres grossen Vorbilds, der neuseeländischen Schriftstellerin Katherine Mansfield, sowohl in Paris als auch in Neuseeland.

In ihrem Buch ”Aus tausend grünen Spiegeln” zeichnete sie ein spannendes Porträt der Schriftstellerin, spiegelte aber auch ihr eigenes Leben in diesem Buch wider.

Ein weiteres Buch, das sie geschrieben hat, ist der Erzählband ”Die Fans von Union” mit Erzählungen aus der DDR.

In den 90er Jahren lebte sie unter anderem in Portugal und in Schweden, kehrte aber später nach Berlin zurück, wo sie heute das Literaturhotel Hotel Friedenau führt.

Heute wird der 44. Präsident der USA, Barack Hussein Obama, in sein Amt eingeführt

Es ist ein historisches Ereignis, das heute in Washington, der Haupstadt der USA, stattfindet, und Zeitungen berichten, dass ca. 5 Millionen Menschen dazu erwartet werden: Barack Obama wird heute in sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt.

Obamas Wahl zum Präsidenten ist im dreifachen Sinne historisch. Zum einen ist er der erste Präsident im Weißen Haus, dessen Vater ein Schwarzafrikaner war. Zum Zweiten ist er der erste Präsident der USA, der große Teile seiner Kindheit in einem islamischen Land, nämlich in Indonesien, zugebracht hat. Und zum Dritten ist der 1961 in Honolulu auf Hawaii geborene Obama mit seinen 48 Jahren einer der jüngsten US-Präsidenten aller Zeiten. Jünger als er war bislang nur John F. Kennedy, der von 1961-1963 Präsident war.

Gemeinsam mit Barack Obama und seiner Frau Michelle werden zum ersten Mal seit Jahren wieder Kinder im Weißen Haus wohnen und in dessen Garten spielen, die Töchter Malia Ann und Natasha.

Einige der US-Präsidenten, die bisher an der Macht waren, hatten übrigens deutsche Wurzeln, so Herbert C. Hoover, der in den dreißiger Jahren Präsident war, und Dwight D. Eisenhower, der das Amt von 1953 bis 1961 ausfüllte.

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