Die Einwohnerzahl Deutschlands sank auf unter 82 Millionen
Wiesbaden In Deutschland lebten 31. März 2009 etwa 81,9 Millionen Menschen. Das berichtete das Stastistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch. Damit ist die Zahl seit langem wieder unter der 82-Millionen-Grenze
Der Rückgang der Einwohnerzahl im Vergleich zum Vorjahr entspricht ungefähr der Einwohnerzahl einer mittleren Großstadt wie Aachen oder Magdeburg.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hatte das Land etwa 79,8 Millionen Einwohner. Durch die Öffnung Osteuropas und durch andere Zuwanderung wuchs die Einwohnerzahl stetig an. Im Jahre 1996 lag sie bereits bei 82 Millionen. Die meisten Einwohner hatte Deutschland im Jahre 2002. Damals zählten die Statistiker 82,5 Millionen Deutsche.
Der derzeitige Bevölkerungsrückgang ist darauf zurück zu führen, dass weniger Kinder geboren werden und weniger Menschen aus dem Ausland nach Deutschland einwandern. Gleichzeitig wandern viele Deutsche aus, was diese Entwicklung unterstützt. Darüber hinaus hat man in Deutschland im letzten Jahr eine Steuernumer für jeden Bürger eingeführt. Das führte dazu, dass die Bürger des Landes jetzt statistisch besser erfasst werden können.
