Hamburg


Unter den 300 Millionenstädten gibt es nur vier im deutschsprachigen Raum

Berlin Nur vier der 304 Millionenstädte liegen im deutschsprachigen Raum. Die größte Stadt der Welt ist Angaben von Wikipedia zu Folge Mumbai in Indien. Dort leben rund 13,6 Millionen Einwohner. Europas größte Stadt liegt nur zur Hälfte in Europa: Die türkische Metropole Istanbul hat derzeit etwa 12,5 Millionen Einwohner. Moskau folgt mit 10,5 und London mit 7 Millionen Einwohnern.

Die größte Stadt des deutschsprachigen Raumes ist Berlin. Dort leben über 3 Millionen Einwohner. Die anderen drei Millionenstädte im deutschen Sprachraum sind Hamburg mit 1,7 Millionen, Wien mit 1,6 Millionen und München mit 1,3 Millionen Einwohnern.

Schaut man sich allerdings die Metropolregionen an, ergibt sich ein anderes Bild. Die weltweit größte Metropolregion liegt in Japan, wo in und um Tokio etwa 37 Millionen Menschen leben. In Europa leben die meisten Menschen in und um Moskau. Die größte Metropolregion des deutschsprachigen Raumes umfasst keine der vier Millionenstädte. Mit seinen 10 Millionen Einwohnern ist das Rhein-Ruhr-Gebiet am größten. Die Einwohnerzahl des Gebietes geht allerdings zurück.

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Hamburgs Schwäne ziehen um

Hamburg Wenn der Winter vor der Tür steht, gehen die hamburger Alsterschwäne auf eine Reise. Mit Hilfe des Schwanenvaters Olaf Nieß werden sie auf Boote geladen und in ihr Winterquartier gebracht. Das Winterquartier der Schwäne ist der Mühlenteich im Stadtteil Eppendorf. Der wird den gesamten Winter über eisfrei gehalten und bietet den Schwänen damit gute Bedingungen, um zu überwintern.

Das “Schwanenwesen” hat in Hamburg eine lange Tradition. Es existiert bereits seit dem 11. Jahrhundert. Seit 1674 hat die Stadt Hamburg einen Schwanenvater, der offiziell von der Stadt angestellt wird. Außerdem verschenkt die Stadt Schwäne als offizielle Geschenke an Besucher aus aller Welt. So schwimmen Hamburger Schwäne in vielen Ländern der Erde wie in Israel, Island, Frankreich, Liberia und vielen anderen Staaten.

Olaf Nieß ist nun schon seit 24 Jahren der Hamburger Schwanenvater. Wenn er kurz vor dem Winter die Schwäne zusammentreibt, ist das ein beliebtes Spektakel für die Hamburger und ihre Gäste.

Impfomat berät in Sachen Schweinegrippe

Hamburg Die in Hamburg erscheinende größte deutsche Frauenzeitschrift “Brigitte” bietet ihren Leserinnen einen “Impfomaten” an. Dieser Impfomat soll die Leserinnen beraten, ob sie sich gegen Schweinegrippe impfen lassen sollen oder nicht. Denn viele Deutsche sind immernoch unsicher, ob es wirklich notwendig, sich gegen diese Grippe zu impfen. Diesen Unentschlossenen will die Zeitung helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Dazu muss man dem Impfomat einige Angaben über sich geben, wie zum Beispiel Angaben über das Alter, die Arbeit, Vorerkrankungen, die Größe der Familie und ähnliches. Daraus rechnet dann der Impfomat aus, ob man sich impfen lassen soll oder nicht.

Wie sicher die Einschätzung des Impfomates ist, weiß allerdings niemand so genau. Er gibt lediglich einen Tip, was man machen könnte.

Immerhin wird allerdings die Brigitte zu den seriösen deutschsprachigen Frauenzeitschriften gezählt. Sie verkauft zweiwöchentlich etwa 750 000 Exemplare und erreicht etwa 3,5 Millionen Frauen. Das sind etwa 10 Prozent der Frauen über 14 Jahren in Deutschland.

Die Tigerdompteure auf Heimatbesuch

Hamburg Die Tigerdompteure Siegfried und Roy waren am Wochenende auf Heimatbesuch in Hamburg. Dort, wo ihre große Karriere 1964 begann, trafen sie ihre Fans.

Siegfried Fischbacher wurde 1939 in Rosenheim in Bayern geboren. Bereits mit acht Jahren begann er, Zaubertricks vorzuführen, trat dann ab 1956 als Zauberkünstler am Gardasee auf. 1959 heuerte er auf dem Traumschiff Bremen an, wo er dem Publikum Zauertricks vorführte.

Auf dem selben Schiff heuerte wenig später auch Roy Horn an. Der 1944 in Norddeutschland geborene Teenager verfolgte an Bord des Schiffes die Shows des 5 Jahre älteren Fischbachers.

Anfang der 60er Jahre begannen sie zusammen zu arbeiten. Statt Hasen wurde jetzt Geparden weg gezaubert. Diese Show war ein großer Erfolg an Bord des Traumschiffes.

1964 hatten sie gemeinsam ihr Debut am Astoria-Theater in Hamburg und gingen auf ihre erste Tournee nach Monaco und in die Schweiz. Später kamen die Entertainer auch in die USA, wo sie 1967 in Las Vegas debütierten und ab 1970 in verschiedenen Shows in der texanischen Zauberstadt mitmachten.

1990 eröffnete das Paar Siegfried & Roy seine eigene Show in Las Vegas, in der sie mit weißen Tigern arbeiteten. Mit dieser Show wurden sie weltberühmt.

Im Jahre 2003 war dann die Karriere abrupt beendet, als Roy während einer Show von einem Tiger lebensgefährlich verletzt wurde. Im Frühjahr 2009 fand ein kleines Comeback statt, als das Künstlerpaar zehn Minuten auf einer Gala auftrat und dort mit dem Tiger arbeitete, der Roy 2003 verletzt hatte.

Nun sind sie in Hamburg zu Gast, wo sie sich bei den deutschen Fans und der Stadt bedanken wollten, die für sie das Tor zur Welt geworden war. Dort waren sie Ehrengäste am Hansa Varieté Theater bei der Premeier der neuen Show des Hauses.

Ehrgeizige Projekte in der Hamburger Hafen-City

Hamburg In Hamburg wird seit einigen Jahren viel gebaut. Mitten im Herze der Hansestadt soll die neue Hafen-City entstehen. Das ist ein neuer Stadtteil, der auf ehemaligem Hafengelände liegt. Dort entstehen zur Zeit viele spektakuläre Gebäude.

Das Gebäude, das wohl am interessantesten ist, ist die Elbphilharmonie. Das ist ein gewaltiger Gebäudekomplex aus Glas, der auf einem alten Speichergebäude errichtet wird. Die Glasfassade des Hauses erinnert in seiner Architektur an tobende Meereswellen. Der Glaskomplex wird einen Konzertsaal beherbergen, der Platz für etwa 2000 Konzertbesucher bietet. Dieser Konzertsaal wird auf Federn auf dem alten Speicher stehen, damit man im Saal keine Geräusche von außerhalb hört.

Der gesamte Gebäudekomplex der Elbphilharmonie wird neben dem Konzertsaal auch ein Hotel und Wohnungen beherbergen.

Außer dem Gebäude der Philharmonie wird derzeit auch ein spektakulärer Tunnel errichtet, durch den man mit dem Zug direkt zur Hafen-City fahren wird. Dieser Tunnel führt quer durch die Elbe.

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