Sachsen-Anhalt


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Der grosse Reformator Martin Luther wurde vor 526 Jahren geboren

Eisleben In der kleinen Stadt Eisleben wurde am 10. November 1483 der Reformator Martin Luther geboren. Er war ein katholischer Priester und Mönch. Aber er wolte die Kirche verändern. Er wollte zum Beispiel die deutsche Sprache im Gottesdienst einführen. Bis dahin fanden Gottesdienste auf Latein statt. Dazu hatte er die Bibel ins Deutsche übersetzt und damit auch den Grundstein für die moderne deutsche Sprache gelegt.

Am 31. Oktober 1517 schlug er seine 95 Thesen ans Tor der Schlosskirche in Wittenberg. Damit leitete er die Reformation ein. Das Ergebnis der Entwicklung war die Bildung einer neuen Strömung in der Kirche, die evangelische Kirche.

1525 heiratete Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Das Paar hatte sechs Kinder. Noch heute leben ca. 2800 Nachkommen von Martin Luther auf der Welt.

Ein Baukunstwerk im Zentrum von Magdeburg

Magdeburg Der Österreicher Friedrich Stowasser lebte von 1928 bis 2000. Unter dem Namen Friedensreich Hundertwasser ist er weltweit als Maler und Architekt bekannt geworden. Er hat eine große Anzahl von Bildern gemalt, er hat Entwürfe für Staatsflaggen gemacht und eine neue Flagge für Neuseeland, seine neue Heimat,  entworfen. Und er hat vor allem viel gebaut und als Architekt in vielen Städten Europas seine Spuren hinterlassen. Das erste von ihm erbaute Haus ist das Kunsthaus in Wien.

Das letzte Haus, das er entworfen hatte, steht in Magdeburg. Er hatte die Entwürfe für dieses einzigartige Bauwerk gemacht. Dann starb er im Februar 2000 auf einer Seereise von Neuseeland nach Europa.

Sein Werk in Magdeburg wurde aber vollendet, und so befindet sich heute im Die Grüne Zitadelle in MagdeburgZentrum der 1200-jährigen Stadt, die im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden war, eine echte Perle der Architektur Hundertwassers, die Grüne Zitadelle. Sie erinnert mit ihren Namen an die Geschichte Magdeburgs als Festungsstadt. Grün ist sie tatsächlich. Überall wachsen Bäume aus dem Haus heraus. Die Dächer sind begrünt. Auf dem Innenhof des Hauses ist der Spielplatz eines Kindergartens, der in dem Haus untergebracht ist. Darüber hinaus beherbergt das Haus ein Hotel und Wohnungen sowie Geschäfte.

Nach über 100 Jahren kommen die Luchse zurück

Bregenz Die Lüchse kehren wieder in die Alpen zurück.  Die letzten frei lebenden Luchse hatte man Ende des 19. Jahrhunderts gesehen. Nun tauchen sie in den Bergen der Nordwestschweiz und in Österreich wieder auf.

Luchse sind europäische Wildkatzen. Sie sehen der Hauskatze sehr ähnlich, sind aber etwas größer als sie. In den Alpen haben die Luchse gute Lebensbedingungen. Es gibt dort viele Rehe und Gämsen. Das sind ihre Lieblingsspeisen. Da es zu viele Rehe und Gämsen in diesen Gebieten gibt, sind die Luchse willkommene Helfer der Jäger und Förster.

Aber auch im Bayerischen Wald und im Harz gibt es seit einigen Jahren wieder Luchse. Man kann sie allerdings in der Regel nicht sehen. Aber sie hinterlassen ihre Spuren im Wald.

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