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Nur die Gewinnchancen sind groß

Vaduz Die Gewinnchancen sind riesig beim Wettbewerb des Vaduzer Verlagshauses. Um in die engere Wahl der Gewinner zu kommen, muss man eine Frage beantworten, ein Onlineformular abschicken und abwarten, was passiert. Die Frage, die man beantworten muss lautet: Wie groß ist Liechtenstein? Drei Lösungsvorschläge sind vorgegeben. Den richtigen also ankreuzen und ab die Post! Bis zum 30. November hat man noch die Chance. Dann ist alles vorbei.

Zu gewinnen gibt es eine echte Liechtensteiner Spezialität, Liechtensteiner Fürstenhütchen. Diese Fürstenhütchen sind Pralinen in Form eines historischen Fürstenhutes, die in ein kleines Schächtelchen verpackt sind, auf dem der Sitz der Fürsten zu Liechtenstein, das Schloss Vaduz, zu sehen ist. Hergestellt werden sie natürlich in der Hauptstadt des Zwergstaates Vaduz. Ein Werbeslogan der Pralinen ist: Süß und klein – wie Liechtenstein.

Liechtenstein ist das kleine Ländle zwischen Österreich und der Schweiz. Seit Alters her ist der kleine Staat am Rhein ein Fürstentum. Seit 1806 ist es ein selbständiger Staat mit sehr engen Kontakten zur benachbarten Schweiz.

Aber wie groß ist das Fürstentum? Das ist die Frage.

Starker Wind in Orkanstärke über dem Norden und Osten Deutschlands

Berlin Über dem Norden und Osten Deutschlands tobten am Mittwoch kräftige Winde, die teilweise Orkanstärke hatten. Grund dafür sind kräftige Gegensätze zwischen Hochdruckgebieten über Italien und Tiefdruckgebieten über Skandinavien. Diese Gegensätze führten dazu, dass insbesondere die küstennahen Gebiete Schleswig-Holsteins und das Gebiet des Oberharzes von schweren orkanartigen Winden betroffen waren. An den Küsten wurde Sturmwarnung gegeben.

Begleitet wurde diese Wetterlage durch starken Regen, der vor allem in den norddeutschen Küstenregionen niederging.

Im Süden Deutschlands war das Wetter nach wie vor schön. Die Temperaturen lagen im gesamten Land weit über den langjährigen Mittelwerten. Von Italien her kam mit den Winden auch Warmluft nach Norden. Die Temperaturen lagen in Deutschland bei 11 Grad im Norden und 18 Grad am nördlichen Rand der Alpen. Dort wurde das Wetter durch starken Fön beeinflusst, der zusätzlich warme Luft aus Süden in den Raum nördlich der Alpen brachte.

In der Schweiz und in Österreich dagegen setzt sich das sehr milde Wetter weiterhin fort. Mit Temperaturen zwischen 15 und 19 Grad ist es für die Jahreszeit viel zu warm. Dabei ist es sehr regnerisch, und es wehen schwache bis mäßige Winde.

Zuflucht in Liechtenstein

Vaduz Wer in der Vergangenheit zuviel Geld hatte, konnte es in Liechtenstein “parken”. Das hatte den Vorteil, dass man es nicht in die Steuerkassen seines Heimatlandes zahlen musste. Auch viele reiche Deutsche nutzten diesen Vorteil aus. 1998 gab es sogar einen handfesten Skandal in der deutschen Politik, weil eine der grossen deutschen Parteien viel Geld in Liechtenstein geparkt hatte.

Für die betroffenen Staaten waren diese Gelder weg. Sie konnten nicht verwendet werden, um Schulen, Krankenhäuser und ähnliches zu finanzieren.

Deswegen machten Regierungen Druck. Unter anderem verlangte Bundeskanzlerin Merkel schon vor Jahren von der liechtensteinischen Regierung, dass man dort Regeln schaffen sollte, die es Deutschen unmöglich machten, ihr Geld dorthin zu transferieren.

Nun hat Liechtenstein ein solches Gesetz erlassen. Demnach ist es jetzt möglich, Informationen über Konten ausländischer Bankkunden an die jeweiligen Heimatländer weiter zu geben. Das gibt jenen die Möglichkeit nachzuprüfen, ob jemand Geld außer Landes geschafft hat, das eigentlich der Fiskus hätte bekommen müssen.

Das Fürstentum Liechtenstein wurde daraufhin von der UNESCO von der Grauen Liste der Steueroasen gestrichen.

Erster Schnee im Oktober nicht ungewöhnlich

Leipzig Der erste Schnee des diesjährigen Winters fiel am Montag. Das scheint ungewöhnlich zu sein, ist es aber nicht, verrät eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig.

In den deutschen Mittelgebirgen gibt es den ersten Schnee desöfteren bereits im Oktober. Allerdings ist der 12. Oktober dann doch ein recht ungewöhnliches Datum für das Eintreffen des ersten Schnees.

Auch die nächsten Tage versprechen keinen Temperaturanstieg. Die Wetterprognose sagt vielmehr voraus, das auch in den nächsten Tagen die arktische Kaltluft aus Nordeuropa bis zu den Alpen vordringen wird. Insbesondere in den Mittelgebirgen, aber auch in den Alpen kann das Schneefälle mit sich bringen.

Noch in der letzten Woche lagen die Temperaturen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz bei teilweise bis zu 26 Grad. Ein solch drastischer Wetterumschwung ist dann doch eher untypisch.

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Erfolgssendung wird verändert

Die Fernsehsendung Wetten, dass…? ist eine die größten Fernsehshows des deutschen Fernsehens. Seit 1981 wird sie mehrmals jährlich  produziert und in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt. Moderator der Sendung ist seit 1987 der Entertainer Thomas Gottschalk. Bis zu zehn Millionen Menschen sehen diese Sendung jedes Mal, wenn sie ausgestrahlt wird. Sie ist damit die wohl erfolgreichste TV-Show Europas. Neben Thomas Gottschalk tragen noch weitere ungefähr 200 Personen zum Gelingen dieser Sedung bei.

Das Konzept der Sendung ist einfach. Kandidaten reichen Wetten ein. Vier Wetten werden ausgewählt und in der Sendung gezeigt. Prominente tippen, ob der Kandidat seine Wette gewinnt oder nicht. Rundherum gibt es viel Musik und Spaß und interessante Gespräche.

Nun soll sich etwas verändern an dieser Sendung. Das 32jährige Schweizer Model Michelle Hunziker, die selbst desöftern in der Show zu Gast war, soll Ko-Moderatorin der Sendung werden und mit Gottschalk gemeinsam durch die Sednung führen. Das kann ziemlich spannend werden. Am 3. Oktober geht’s los!

Gottschalk lebt übrigens seit einigen Jahren nicht mehr in Deutschland, sondern in den USA und spricht natürlich fließend Englisch. In seinen Sendungen hilft ihm das, wenn er Gäste aus Großbritannien oder den USA auf der Couch zu sitzen hat. Michelle Hunziker indes spricht fünf Sprachen. Neben Deutsch und Englisch spricht sie auch Italienisch, Niederländisch und Französisch.

Wetten, dass…? ist das Vorbild für viele Sendungen dieser Art weltweit. Es gibt Varianten dieser Sendung in China, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien, den USA, Russland und Griechenland.

Wieder einmal ist es soweit: Tag und Nacht sind gleich lang.

Genau zwölf Stunden lang sind der Tag und die Nacht in den nächsten 24 Stunden. Damit ist der Sommer 2009 nun endgültig zu Ende, und der Herbst beginnt. Die Tage werden jetzt wieder kürzer, bis sie im Dezember nach der Wintersonnenwende wieder länger werden.

Gleichzeitig ist das jetzt auch die richtige Jahreszeit, um die Sommersachen weg zu legen und die Wintersachen hervor zu holen, denn der nächste Winter kommt bestimmt, auch wenn es jetzt noch einige richtig schöne und warme Tage geben kann.

Das ist übrigens nicht überall so. Albrecht Lotz, der deutsche Pfarrer in Tsumeb, kann dagegen von Tagen berichten, die immer wärmer und länger werden. Dort hat gerade die Badesaison begonnen und ein heisser und langer Sommer steht bevor. Auch Mateo Lichtblau aus dem südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina kann ähnliches berichten. Er vermisst den Sommer sehr, denn er ist gerade in Norwegen. Albrecht Lotz und Mateo Lichtblau leben in Namibia und Braslien. Beide Länder liegen aber auf der Südhalbkugel der Erde. Und da beginnt gerade der Frühling.

In vielen Ländern ist der 1. September traditionell der Tag, an dem die Sommerferien aufhören und die Schule wieder beginnt, nicht jedoch in den deutschsprachigen Ländern Europas.

In Russland ist der 1. September ein fast offizieller Feiertag, da an dem Tag landesweit die Schule wieder beginnt und die neuen Schüler der ersten Klassen mit feierlichen Zeremonien begrüsst werden.

In den deutschsprachigen Ländern Europas ist das anders. In einigen deutschen Bundesländern sowie in den meisten Kantonen der Schweiz und in Liechtenstein enden die Ferien bereits im August. Die ersten, die wieder zur Schule gehen, sind die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Da haben die Schüler in Bayern gerade erst ihre Ferien angetreten. Wenige Tage später beginnt die Schule auch wieder in einigen schweizerischen Kantonen. In Österreich dagegen ist der Schulbeginn erst Anfang September. Die letzten, die wieder zur Schule gehen, sind die bayrischen Schüler. In Bayern beginnt die Schule nämlich erst wieder am 14. September 2009.

Übungen:

  1. Wann sind in Deutschland die grossen Sommerferien zu Ende?
  2. Wann sind sie in Österreich, Liechtenstein und in der Schweiz zu Ende?
  3. In dem Text wurden einige Adjektive verwendet, die von Ländernamen gebildet wurden, z.B., Bayern – bayrisch, Schweiz – schweizerisch. Bilde die Adjektive zu den anderen Ländernamen, die im Text genannt wurden, Österreich, Liechtenstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Bremen.
  4. Erzähle, wann in Deinem Land, an Deiner Schule die Sommerferien zu Ende sind.

Während die Westchristen, die Katholiken und Lutheraner, in diesem Jahr sehr zeitig Ostern feierten, begingen die Juden sehr spät Purim. So kam es, dass beide Feste in diesem Jahr zusammenfielen. Pessach, das Fest, das eigentlich gern als das jüdische Ostern bezeichnet wird, obwohl es mit Ostern nicht mehr zu tun hat, als dass Jesus letztes Abendmahl vermutlich genau der erste Pessachabend war…, Pessach also, liegt in diesem Jahr im April und fällt mit dem Ostern der Ostchristen, der Orthodoxen Christen, zusammen.

Purim indes geht zurück auf die Geschichte der Königin Esther, die im alten Persien vor nunmehr Tausenden von Jahren die Juden vor der Vernichtung durch Haman, den durchtriebenen Ratgeber des Königs Ahashverosh, rettete. In Erinnerung an die Ereignisse in der persischen Stadt Shushan feiert man heute überall in der Welt ein ausgelassenes Fest, eine Maskerade, bei der so gut wie alles erlaubt ist. Mehr über Purim erfährt man hier bei mischpokes.

Ähnlichkeiten mit dem Fasching, dem Karneval in Deutschland, sind vermutlich nicht zufällig, heissen doch die heutigen deutschsprachigen Juden in Israel genau so, wie die Narren am Rhein: Jecken sind die Kölner Narren und jeckes die deutschsprachigen Juden. 

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