Nun sind schon einige Wochen in diesem Herbst vergangen. Das Laub fällt von den Bäumen und der Winter kündigt sich an mit den ersten richtig kalten Tagen, wolkenverhangenem Himmel und Regen. Bald ist es November.

Zeit für eine Einladung zu einem kleinen Deutschfest in Lund, wie wir es uns in der letzten Woche überlegt hatten. Wann genau wissen wir noch nicht, wie genau wissen wir auch noch nicht. Irgendwann im Dezember wollten wir uns treffen, miteinander klönen (also plaudern, quatschen, reden), gemeinsam etwas Gutes essen und vielleicht ein Bierchen zusammen trinken. Eine Idee war, dass wir uns im „Rauhrackel“ treffen könnten, der österreichischen Kneipe in Lund. Eine andere Idee war, dass wir eine Mitbringparty machen könnten – ja, so heisst eine Knytkalas laut Wörterbuch auf Deutsch. (Bei Wikipedia, einer guten Hilfe, wenn es um Übersetzungen geht, kommen wir ausgehend vom schwedischen knytkalas über das englische potluck zu einem deutschen Potluck, einem Begriff, der aber genauso wenig im Deutschen zu Hause ist wie die direkte Übersetzung aus dem Schwedischen, Mitbringparty. Vielleicht sollten wir das Wort knytkalas, die Knytkalas, als neues schwedisches Lehnwort ins Deutsche übernehmen. Wir können ja mal einen Vorschlag an die Akademie der deutschen Sprache machen.)

Wie auch immer: Einen Abend Anfang Dezember solltet Ihr unbedingt vormerken für einen deutschen Abend, der zugleich der Abschluss des Herbstsemesters, aber auch der Beginn des Frühjahrssemesters sein könnte. Zum guten Essen und dem Bierchen dazu gibt es dann natürlich auch ein bisschen Deutsch, eine kleine Lesung vielleicht – Kurt Tucholsky ist noch offen, ein bisschen Musik, von den Brandenburgischen Konzerten bis zu Tokio Hotel, vielleicht.

Ganz bestimmt aber gibt es viel Spass – und garantiert keinen Weihnachtsbaum!

Also vormerken!