Geschichte
13/12/2009
Geschützt: Neuer Film über Sisi
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07/12/2009
Geschützt: Berner Kolonie in Amerika
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26/11/2009
In Liechtenstein ist alles klein
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Nur die Gewinnchancen sind groß
Vaduz Die Gewinnchancen sind riesig beim Wettbewerb des Vaduzer Verlagshauses. Um in die engere Wahl der Gewinner zu kommen, muss man eine Frage beantworten, ein Onlineformular abschicken und abwarten, was passiert. Die Frage, die man beantworten muss lautet: Wie groß ist Liechtenstein? Drei Lösungsvorschläge sind vorgegeben. Den richtigen also ankreuzen und ab die Post! Bis zum 30. November hat man noch die Chance. Dann ist alles vorbei.
Zu gewinnen gibt es eine echte Liechtensteiner Spezialität, Liechtensteiner Fürstenhütchen. Diese Fürstenhütchen sind Pralinen in Form eines historischen Fürstenhutes, die in ein kleines Schächtelchen verpackt sind, auf dem der Sitz der Fürsten zu Liechtenstein, das Schloss Vaduz, zu sehen ist. Hergestellt werden sie natürlich in der Hauptstadt des Zwergstaates Vaduz. Ein Werbeslogan der Pralinen ist: Süß und klein – wie Liechtenstein.
Liechtenstein ist das kleine Ländle zwischen Österreich und der Schweiz. Seit Alters her ist der kleine Staat am Rhein ein Fürstentum. Seit 1806 ist es ein selbständiger Staat mit sehr engen Kontakten zur benachbarten Schweiz.
Aber wie groß ist das Fürstentum? Das ist die Frage.
10/11/2009
Helvetia – die erste Frau im Staate
Bern Helvetia ist die wichtigste Frau in der Schweiz. Sie ist eine Frauengestalt, die zuerst im 17. Jahrhundert in der schweizerischen Literatur auftauchte. Johann Caspar Weissenbach brachte nämlich ein Theaterstück auf die Bühne, in dem Helvetia eine wichtige Rolle spielte. Er schuf damit eine Figur, mit der sich alle Schweizer identifizieren können.
Als im Jahre 1848 der schweizerische Bundesstaat gegründet wurde, wurde Helvetia auch auf Briefmarken und Geldstücken verwendet. Das Wort Helvetia wurde auch zum lateinischen Namen dieses neuen Staates, damit keine der Sprachgruppen in der Schweiz benachteiligt werden würde. Aus dem gleichen Grunde führte man später auch das lateinische Kürzel CH als Autokennzeichen der Schweiz ein
Der Name Helvetias kommt von dem Wort Helvetier. Die Helvetier waren ein alter keltischer Volksstamm, der im 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im Gebiet der heutigen Schweiz lebte. Sie spielten eine wichtige Rolle in den Feldzügen des römischen Kaisers Julius Caesars um das Jahr 60 vor unserer Zeitrechnung.
20/10/2009
Der Eiserne Vorhang wird Radwanderweg
Berlin Michael Cramer hat eine Vision. Er will einen Radwanderweg quer durch Europa anlegen. Dieser Wanderweg soll von sich der Barentssee im Norden bis zur bulgarischen Schwarzmeerküste erstrecken. Er soll die Reisenden entlang der ehemaligen Grenze zwischen den beiden politischen Blöcken in Europa entlang führen.
Der Radweg soll 20 Länder berühren. Von diesen Ländern sind 14 heute Mitglieder der EU. So beginnt der Wanderweg zwischen dem russischen Murmansk und dem norwegischen Kirkenes, setzt sich an der finnisch-russischen Grenze fort. Dann geht der Weg weiter quer durch Deutschland entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze und weiter entlang der Grenzen zwischen Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Makedonien und Griechenland auf der einen und Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien auf der anderen Seite. Der Radfernweg endet an der bulgarisch-türkischen Grenze am Schwarzen Meer.
Dabei geht es Cramer nicht nur um das Radfahren. Er will vor allem die Erinnerung an die Geschichte wach halten und setzt sich deswegen dafür ein, dass am gesamten Radweg Schilder aufgestellt werden, die über die Zeit des Eisernen Vorhangs berichten. Cramer rechnet damit, dass der Wanderweg in etwa 15 Jahren fertig sein wird. Dann wird er 7000 Kilometer lang sein.
17/10/2009
Nofretete kam zurück
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Die ägyptische Königin ist wieder in Berlin
Berlin Am vergangenen Wochenende hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel endlich mal wieder die Möglichkeit, ins Museum zu gehen. Sie war der Ehrengast bei der Wiedereröffnung des Neuen Museums.
Das Neue Museum Berlin war von 1843 bis 1855 auf der Museumsinsel im Zentrum Berlins errichtet worden. Architekt war Friedrich August Stüler.
1920 bezog der berühmteste Gast des Hauses das Museum, eine Büste der ägyptischen Königin Nofretete, die einige Jahre zuvor in Ägypten bei Ausgrabungen gefunden wurde.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört und lag dann über 40 Jahre in Ruinen. Erst 1986 begannen Planungen, um das Haus wieder zu errichten. 1999 war Baubeginn, und nun vor wenigen Tagen, am 16. August wurde das Musuem mit einer feierlichen Veranstaltung wieder eröffnet. Nofretete konnte wieder in ihr Heim einziehen. Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung wollten über 8000 Menschen der Königin einen Besuch abstatten. Der Eintritt ins Museum war am Sonntag kostenlos.
09/11/2007
9. November
Posted by jesteric under 1870-1918 Kaiserreich, 1918-1933 Weimarer Republik, 1933-1945 Nazideutschland, 1949-1990 Bonner Republik, 1949-1990 DDR, 1989-1990 Berliner Republik, D, Geschichte, Geschichte DeutschlandsLeave a Comment
“Warum wurde der 9. November nicht deutscher Nationalfeiertag?”, werde ich oft gefragt. Und meine Antwort darauf ist: “Na, weil es nix zu feiern gibt.” Und diese Antwort stimmt ja sicherlich nicht ganz, aber der 9. November ist ein Tag in der deutschen Geschichte, an dem allein im 20. Jahrhundert sehr viele wichtige Ereignisse geschehen sind, von denen die meisten, weiss Gott, keinen Grund zum Feiern bieten:
- 9. November 1918: Novemberrevolution in Deutschland
- 9. November 1923: Hitlerputsch in München
- 6. November 1932: Reichstagswahlen in Deutschland 1932
- 9. November 1938: Kristallnacht in Deutschland und Österreich
- 9. November 1989: Fall der Berliner Mauer
Ein Nationaler Gedenktag wäre möglicherweise die richtige Art und Weise, diesen Tag zu begehen und in seinen historischen Kontext zu bringen. Es ist jedenfalls ein Tag, der niemals spurlos an uns vorüber zieht.
Der Fall der Berliner Mauer war dem heute-Journal des ZDF übrigens ein Zwischenruf von Günter Schabowski wert, desjenigen Herrn, der bei der denkwürdigen Pressekonferenz am 9. November 1989 in Berlin den Stein ins Rollen gebracht hat.
Dem 68. Jahrestag der Kristallnacht indes, die den Massenmord an den Juden Europas einleitete, würdigte dieselbe Sendung mit keinem Wort. Stattdessen ein Bericht über Entschädigungsforderungen für Überlebende des Holocaust, die ein israelischer Minister an die Adresse Deutschlands stellte.
Aber dennoch bleibt zu hoffen, dass Deutschland ein anderes ist als 1938, mit seinen insgesamt 17 Millionen ausländischen Mitbürgern, denen das ZDF eine ganze Woche voller Sendungen und nun auch eine Online-Dokumentation gewidmet hat.
