Grünes Licht für neues Gesetz in der Schweiz
Bern Der Bundesrat der Schweiz hat letzte Woche ein neues Sprachengesetz beschlossen. In diesem Gesetz ist festgelegt, wie die Schweiz in Zukunft mit den vier Sprachen umgehen soll, die in der Schweiz gesprochen werden. Das Gesetz regelt also, wie die vier Amtssprachen verwendet werden sollen und wie der Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften stattfinden soll. In dem Gesetz hat man auch festgelegt, dass mehrsprachige Kantone mehr Geld für ihre speziellen Aufgaben bekommen sollen. Durch das Gesetz sollen insbesondere die kleinen Sprachen besser gefördert werden.
Hintergrund des Gesetzes ist der Umstand, dass in der Schweiz neben Deutsch, der größten Sprache der Schweiz auch Französisch, Italienisch und Rätoromanisch Amtssprachen sind. Deutsch wird vor allem in der Nord- und Ostschweiz gesprochen. In der Westschweiz sprechen die Menschen Französisch. Italienisch und Rätoromanisch wird vor allem in den Kantonen Graubünden und Tessin im Süden des Landes gesprochen.
