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Deutschland auf Platz 7 der Klimarangliste

Kopenhagen Am Rande der Klimakonferenz wurden am Montag die Ergebnisse eines Klimarankings veröffentlicht. Dieses Ranking umfasst die 57 Länder der Erde, die für 90 Prozent der Klimagase verantwortlich sind. Bei der Ermittlung der Ergebnisse beobachten die Spezialisten der Organisation Germanwatch die Trends und Niveaus der CO2-Verschmutzung sowie die Entscheidungen der Politik. Dieses Ranking wird einmal jährlich durchgeführt und das Ergebnis der Klimakonferenz gegen Ende des Jahres vorgelegt.

Demnach liegt Deutschland heute auf Platz 7 dieses Rankings. Noch 2007 lag das Land auf dem 5. Platz. Am besten schneidet in diesem Jahr Brasilien ab. Es liegt auf dem 4. Platz, denn die ersten drei Plätze wurden gar nicht vergeben, da keines dieser Länder Maßnahmen eingeleitet hat, die dazu führen könnten, den weltweiten Temperaturamstieg um 2 Grad aufzuhalten. Auf Platz 5 der Rangliste liegt Schweden, gefolgt von Großbritannien. Die Schweiz liegt auf Platz 13, Österreich auf Platz 42 und Luxemburg auf Platz 56 hinter China und den USA.

In einem zweiten Ranking geben die Verfasser des Berichtes auch an, welche Länder den größten Anteil an der Verschmutzung der Atmosphäre mit Kohlendioxid haben. Zu jeweils einem Fünftel tragen China und die USA zur Erwärmung der Erde. Russland liegt mit etwa 5 Prozent in dieser Tabelle auf dem 3. Platz. Deutschland liegt mit 2,8 Prozent hier auf Platz 6.

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Luxemburger war Favorit für Europas Topjobs

Brüssel Der langjährige luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker war einer der großen Favoriten für die Wahl zu den wichtigsten Jobs, die die EU seit neuestem zu vergeben hat. Nun hat man in Brüssel allerdings anders entschieden.

Am Donnerstagabend wurde stattdessen der Belgier Herman van Rompuy zum ersten Prüsidenten des Europäischen Rates gewählt. Das ist eine neue Position innerhalb der EU. Gleichzeitig wurde auch die Britin Catherine Ashton zur ersten EU-Außenministerin gewählt.

Beide Entscheidungen sind heftig umstritten. “Herman wer? Ashton? Wer ist das?” fragte sich die Presse verwundert, als sie von der Wahl erfuhr.

Der 1954 im luxemburgischen Redingen geborene Jean-Claude Juncker indes ist ein bekanntes Profil der europäischen Politik. Er ist bereits seit 1995 Ministerpräsident im Großherzogtum. Vorher war er Gouverneurt der Weltbank und als solcher mit dabei, als die Veträge von Maastricht ausgearbeitet wurden. Seit 2004 ist er Präsident der Eurozone, einer Zusammenarbeit der Länder, die 2002 den Euro als Zahlungsmittel eingeführt haben, darunter neben Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Portugal, Finnland, Griechenland, Italien und Irland auch Luxemburg, Österreich und Deutschland.

ProSieben und Sat1 wollen Bezahl-TV

München Der in Unterföhring bei München ansässige Medienkonzern ProSiebenSat1 Media AG will Bezahlfernsehen einführen. Wie das Handelsblatt berichtet, will der Konzern von Reklameeinnahmen unabhängiger werden und deshalb den Endverbraucher, nämlich die Fernsehzuschauer, zur Kasse bitten. Die bisher kostenlosen Sender ProSieben, Sat1 und Kabel1 werden Nutzungsgebühren einführen. Das soll über verschiedene Modelle realisiert werden. Der Firmenchef Thomas Ebeling sagte im Handelsblatt, dass Pay-TV oder Video-on-Demand solche Modelle sein könnten, die man einführen würde.

Bis zum Jahre 2014 will man ca. 30 Prozent seiner Einnahmen aus den Nutzungsgebühren der Fernsehzuschauer erzielen. In Dänemark war der Konzern mit solchen Modellen bereits erfolgreich.

Die anderen Fernsehanbieter sehen diese Entwicklung skeptisch. Helmut Thoma, der ehemalige Chef des Luxemburger Privatsenders RTL, meint: “Das ist ein Rückschritt.”

Aber ProSiebenSat1 will nicht nur Fernsehgebühren erheben, sondern auch in stärkerem Maße als bisher Eventveranstalter werden und eine Künstleragentur aufbauen.

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Während die Westchristen, die Katholiken und Lutheraner, in diesem Jahr sehr zeitig Ostern feierten, begingen die Juden sehr spät Purim. So kam es, dass beide Feste in diesem Jahr zusammenfielen. Pessach, das Fest, das eigentlich gern als das jüdische Ostern bezeichnet wird, obwohl es mit Ostern nicht mehr zu tun hat, als dass Jesus letztes Abendmahl vermutlich genau der erste Pessachabend war…, Pessach also, liegt in diesem Jahr im April und fällt mit dem Ostern der Ostchristen, der Orthodoxen Christen, zusammen.

Purim indes geht zurück auf die Geschichte der Königin Esther, die im alten Persien vor nunmehr Tausenden von Jahren die Juden vor der Vernichtung durch Haman, den durchtriebenen Ratgeber des Königs Ahashverosh, rettete. In Erinnerung an die Ereignisse in der persischen Stadt Shushan feiert man heute überall in der Welt ein ausgelassenes Fest, eine Maskerade, bei der so gut wie alles erlaubt ist. Mehr über Purim erfährt man hier bei mischpokes.

Ähnlichkeiten mit dem Fasching, dem Karneval in Deutschland, sind vermutlich nicht zufällig, heissen doch die heutigen deutschsprachigen Juden in Israel genau so, wie die Narren am Rhein: Jecken sind die Kölner Narren und jeckes die deutschsprachigen Juden. 

Heute, einen Tag nach dem Reformationstag, begeht man in Süd- und Westdeutschland sowie in Österreich und Teilen der Schweiz Allerheiligen, den Tag, an dem den Heiligen gedacht wird.

Einen kurzen Bericht darüber konnte man heute morgen im Morgenmagazin der ARD sehen.

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