Wissenschaft und Forschung


Erstes Wasserstoffauto zugelassen

Graz Forscher der TU Graz haben das erste Wasserstoffauto der Welt entwickelt. Das HYCAR kann mit allen drei Kraftstoffarten fahren, mit Wasserstoff, Erdgas oder Benzin. Auf diese Weise entwickelt es weniger Kohlendioxid und ist umweltfreundlicher.

Als erstes Auto dieser Art wurde ein Mercedes E von den Wissenschaftlern umgebaut.

Manfred Klell, einer der Wissenschaftler, die an dem Projekt beteiligt waren, meint, dass dieses Auto eine Brückenfunktion haben kann. Man kann ältere Autos relativ einfach umbauen und damit vorhandene Autotypen nutzen.

Zwei Jahre haben die Forscher gearbeitet. Jetzt ist der Prototyp fertig. Nun treten die Wissenschaftler mit Firmen in Kontakt, die das Auto vielleicht bauen wollen. Unter anderem hat der Autohersteller Magna sein Interesse angemeldet. Gespräche haben bereits begonnen.

Ehrgeizige Projekte in der Hamburger Hafen-City

Hamburg In Hamburg wird seit einigen Jahren viel gebaut. Mitten im Herze der Hansestadt soll die neue Hafen-City entstehen. Das ist ein neuer Stadtteil, der auf ehemaligem Hafengelände liegt. Dort entstehen zur Zeit viele spektakuläre Gebäude.

Das Gebäude, das wohl am interessantesten ist, ist die Elbphilharmonie. Das ist ein gewaltiger Gebäudekomplex aus Glas, der auf einem alten Speichergebäude errichtet wird. Die Glasfassade des Hauses erinnert in seiner Architektur an tobende Meereswellen. Der Glaskomplex wird einen Konzertsaal beherbergen, der Platz für etwa 2000 Konzertbesucher bietet. Dieser Konzertsaal wird auf Federn auf dem alten Speicher stehen, damit man im Saal keine Geräusche von außerhalb hört.

Der gesamte Gebäudekomplex der Elbphilharmonie wird neben dem Konzertsaal auch ein Hotel und Wohnungen beherbergen.

Außer dem Gebäude der Philharmonie wird derzeit auch ein spektakulärer Tunnel errichtet, durch den man mit dem Zug direkt zur Hafen-City fahren wird. Dieser Tunnel führt quer durch die Elbe.

Maximilian Baritz beginnt sein Studium

Ortenberg (Baden) Wenn Maximilian Baritz mit seinen Eltern im chinesischen Restaurant essen geht, bestellt er das Essen. Und das macht er auf Chinesisch, einer der kompliziertesten Sprachen der Welt. Diese Sprache und vier weitere spricht er fließend. Außerdem berät er per Internet große Fimen über Sicherheitslücken in ihren Internetsystemen. Wie nebenbei hat er im Sommer sein Abitur gemacht und damit seine Schulzeit vorzeitig beendet.

“Die Schule wollte ich so schnell wie möglich hinter mich bringen. Ich war immer unterfordert, und die Mitschüler ärgerten mich”, sagte er im ZDF.

Im Herbst wurde er nun an einer deutschen Hochschule als jüngster Student immatrikuliert. Doch er wird wohl auch in Zukunft die Zeit finden, auch seine Musik zu machen. Er spielt Saxophon und hat an verschiedenen internationalen Wettbewerben teilgenommen und viele Preise gewonnen. Darüber hinaus hat er einige CDs eingespielt.

Am 13. November wird der jüngste deutsche Student 16.

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Deutsche Ausgrabungen in der Syrischen Wüste

Heinrich Schliemann war ein bedeutender deutscher Archäologe. Erlebte wurde 1822 in Mecklenburg geboren. Er war seit 1846 Kaufmann in St. Petersburg. Um 1850 gründete er aber auch eine Bank in der kalifornischen Stadt Sacramento. Von 1866 bis 1868 studierte er an der Sorbonne in Paris und wandte sich danach der Archäologie zu. Er entdeckte unter anderem die Reste der antiken Stadt Troja. 1890 verstarb Schliemann in Neapel an den Folgen einer Erkrankung der Ohren. Heinrich Schliemann ist der Vater der modernen Archäologie.

Nun traten in Syrien junge Archäologen in seine Fußstapfen.  Sie gruben in der Syrischen Wüste Reste eines alten Reiches aus.

Qatna war in der Bronzezeit ein Reich im Orient. Um 1800 vor unserer Zeitrechnung hatte dieses Reich seine Blütezeit. Dann ist es buchstäblich im Sand der Geschichte versunken. Wie das Magazin DER SPIEGEL jetzt berichtet, haben deutsche Archäologen aus Tübingen dieses alte Reich wieder gefunden und seine Reste ausgegraben.

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